Die optimale Steuerarchitektur für globales Vermögen
Besteuert nach Ihrem Aufwand, nicht nach Ihrem Welteinkommen.
Die Schweizer Besteuerung nach dem Aufwand.
Begründen Sie Ihren steuerrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz und werden Sie nach Ihrem jährlichen Lebensaufwand statt nach Ihrem weltweiten Einkommen und Vermögen veranlagt. Die Bemessungsgrundlage ergibt sich aus dem Bundes- und kantonalen Recht; die Steuerpflicht in der Schweiz bleibt unbeschränkt bestehen — es ändert sich die Art der Berechnung.
Technischer Aufbau
Besteuerung nach
dem Aufwand
Die Besteuerung nach dem Aufwand — umgangssprachlich Pauschalbesteuerung oder forfait fiscal — ist eine eigene Bemessungsart, die ausländischen Staatsangehörigen offensteht, die in der Schweiz Wohnsitz nehmen. Die Voraussetzungen stehen im Gesetz: kein Schweizer Bürgerrecht, erstmalige oder nach mindestens zehn Jahren wieder begründete unbeschränkte Steuerpflicht, und keine Erwerbstätigkeit in der Schweiz. Bemessen wird danach der jährliche Aufwand der steuerpflichtigen Person und der von ihr unterhaltenen Personen, entstanden im In- und Ausland, und nicht das weltweite Einkommen und Vermögen.
Zusätzlich erfolgt zwingend eine "Kontrollrechnung". Dabei wird geprüft, ob die auf dem Aufwand basierende Steuer höher ist als die ordentliche Steuer auf den Bruttoerträgen aus schweizerischen Quellen (z.B. Liegenschaften, Wertschriften, Guthaben).
Regeln zur Mindeststeuerbemessungsgrundlage 2026
Die Mindeststeuerbemessungsgrundlage ist streng definiert als der höchste der folgenden drei Werte:
-
Ihre gesamten jährlichen weltweiten Lebenshaltungskosten.
-
Das Siebenfache Ihrer jährlichen Schweizer Miete oder des Eigenmietwerts Ihres Schweizer Hauptwohnsitzes.
-
Der bundesrechtliche Mindestbetrag von CHF 435’000.
JURISDICTIONAL NUANCE
Die kantonale Praxis ist unterschiedlich, und nicht jeder Kanton veröffentlicht einen eigenen Betrag. Wo er es nicht tut, gilt der indexierte Betrag des Bundes; wo er es tut, ist der kantonale Betrag massgebend. Wir arbeiten mit den veröffentlichten kantonalen Quellen und lassen die Lage von der zuständigen Behörde bestätigen, bevor eine Zusage gemacht wird.
Wir bereiten Ihre Lage auf und legen sie der zuständigen kantonalen Behörde dar, und sagen Ihnen klar, was das Regime für Sie leistet und was nicht. Die Veranlagung ist Sache der Behörde, nicht unsere.
Gesetzliche Voraussetzungen
Staatsangehörigkeit
Die steuerpflichtige Person darf nicht das Schweizer Bürgerrecht besitzen.
Steuerrechtlicher Wohnsitz
Begründung eines steuerrechtlichen Wohnsitzes in der Schweiz zum ersten Mal oder nach einer mindestens 10-jährigen Abwesenheit.
Erwerbstätigkeit
Es darf keine Erwerbstätigkeit in der Schweiz ausgeübt werden. Die Verwaltung des eigenen Privatvermögens ist ausdrücklich gestattet.
Non-EU/EFTA Protocol
Angehörige von Staaten ausserhalb der EU/EFTA unterstehen einem anderen Zulassungsregime, mit kantonalen Kontingenten und einer eidgenössischen Zustimmung. Wir stellen das dafür verlangte Dossier zusammen und begleiten es durch beide Stufen.
Kantonale Verfügbarkeit
Seit 2026 gilt die Besteuerung nach dem Aufwand für die Kantons- und Gemeindesteuern in 21 der 26 Schweizer Kantone.
- Aargau
- Appenzell Innerrhoden
- Bern
- Freiburg
- Genf
- Glarus
- Graubünden
- Jura
- Luzern
- Neuenburg
- Nidwalden
- Obwalden
- Schwyz
- Solothurn
- St. Gallen
- Thurgau
- Tessin
- Uri
- Wallis
- Waadt
- Zug
Wichtiger Hinweis:
Für die direkte Bundessteuer bleibt das Regime nach Bundesrecht auch in den fünf Kantonen möglich, die es für ihre eigenen Steuern abgeschafft haben. Ein Zuzug in einen dieser fünf lohnt sich selten: Einkommen und Vermögen bleiben weltweit voll der ordentlichen Kantons- und Gemeindesteuer unterworfen.
Vertrauliche Vermögensanalyse
Ihre Schweizer Steuerstruktur simulieren
Die Bemessungsgrundlage ist kein Satz auf Ihr Vermögen. Sie ist der höchste von drei gesetzlichen Werten — Ihr weltweiter Lebensaufwand, das Siebenfache des Mietzinses oder des Eigenmietwerts Ihrer Schweizer Wohnung und der von Bund und Kanton festgelegte Mindestbetrag — und die Steuer ergibt sich aus dem ordentlichen Tarif der Gemeinde, in der Sie sich niederlassen.
In Vorbereitung
Der Aufwandrechner wird überarbeitet, damit er zeigt, wie die Bemessungsgrundlage ermittelt wird, statt einen einzelnen Steuerbetrag zu nennen. Die auf einer bestimmten Grundlage geschuldete Steuer hängt von der Wohnsitzgemeinde ab und wird von der kantonalen Behörde festgesetzt, nicht hier geschätzt.
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Warum
The Swiss Lump-Sum Advisory?
Schweizer Steuerrecht und Ausländerverfahren greifen ineinander, und ein vollständiges, richtig gestelltes Gesuch wird materiell beurteilt statt zurückgewiesen. Wir bereiten das Dossier so vor, dass die Behörde beim ersten Mal hat, was sie braucht.
Proaktive Strategie 2026:
Die Besteuerung natürlicher Personen ändert sich: Das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung wurde in der Abstimmung vom 8. März 2026 angenommen und tritt spätestens 2032 in Kraft; die Kantone müssen ihr Recht bis dahin anpassen. Wir verfolgen, was für Ihre Lage tatsächlich gilt — und sagen es auch, wenn eine Änderung sie nicht betrifft.
Ihr Weg zum Schweizer Wohnsitz
Der Umzug in die Schweiz unter der Aufwandbesteuerung erfordert eine sorgfältige Planung. Unser vierstufiger Prozess macht jeden Schritt vorhersehbar; die Veranlagung selbst liegt bei der kantonalen Behörde.
PHASE 01
Pre-Immigrationsplanung
Wir analysieren Ihre globale Vermögensstruktur und Ihre Lebensstilpräferenzen, um den optimalen Kanton für Ihren Wohnsitz auszuwählen.
PHASE 02
Steuerruling (Vorabbescheid)
Wir erstellen die Aufwandberechnung, reichen sie bei der zuständigen kantonalen Steuerbehörde ein und erwirken einen verbindlichen Vorabbescheid, damit die Bemessungsgrundlage vor dem Zuzug schriftlich feststeht.
PHASE 03
Aufenthaltsbewilligung
Wir leiten das gesamte rechtliche und administrative Verfahren zur Erlangung Ihrer Schweizer Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B).
PHASE 04
Zuzug & Steuer-Compliance
Von der Wohnungssuche bis zur jährlichen Steuererklärung und den kantonalen Pflichten, die daran anschliessen, übernehmen wir die wiederkehrende Arbeit und halten das Dossier Jahr für Jahr in Ordnung.
Diskrete
Typische Ausgangslagen
Wir handeln für Mandanten aus vielen Ländern und behandeln jedes Mandat diskret, im Rahmen der Vertraulichkeitspflichten, die einen Schweizer Treuhänder binden. Die Profile unten sind beispielhafte Ausgangslagen, keine Berichte über einzelne Mandate.
Der Tech-Unternehmer
Ein Umzug aus den Vereinigten Staaten in die Waadt, bei dem eine internationale Holdingstruktur für geistiges Eigentum vor dem Umzug zu prüfen ist und nicht danach.
Der pensionierte Industrielle
Ein Umzug aus Nordeuropa nach Graubünden, bei dem eine über drei Generationen angelegte Nachlassplanung mit dem neuen Schweizer Wohnsitz zusammengehen muss.
Der Finanzprofi
Ein Umzug von London nach Genf, mit grenzüberschreitenden aufsichtsrechtlichen Pflichten, die zu prüfen sind, und einem Family Office, das in der Schweiz aufzubauen ist.
Der Wegzug aus Schweden
Ein Wegzug aus Schweden nach Lugano, bei dem der Zeitpunkt, in dem die schwedische Steueransässigkeit tatsächlich endet, nach schwedischem Recht festzustellen ist, bevor die schweizerische Seite geregelt werden kann.
Der norwegische Anteilsinhaber
Ein Wegzug aus Norwegen nach Uri mit Anteilen an einer nicht kotierten Gesellschaft, bei dem die norwegische Behandlung der nicht realisierten Wertzuwächse im Wegzugsfall zu klären ist, bevor die schweizerische Aufwandberechnung eingereicht wird.
Das Ehepaar mit einem erwerbstätigen Partner
Ein Haushalt, in dem ein Ehegatte weiterhin erwerbstätig sein möchte. Ehegatten, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe leben, müssen die Voraussetzungen des Regimes beide erfüllen, weshalb die Frage für den Haushalt und nicht für eine Person entschieden wird.
Häufig Gestellte Fragen
Darf ich unter der Besteuerung nach dem Aufwand (Pauschalbesteuerung) in der Schweiz arbeiten?
Nein. Eine Erwerbstätigkeit in der Schweiz, unselbständig oder selbständig, ist mit dem Regime unvereinbar, und Ehegatten in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe müssen diese Voraussetzung beide erfüllen. Die Verwaltung des eigenen Privatvermögens gilt nicht als Erwerbstätigkeit und bleibt zulässig.
Wie hoch ist die Mindestbemessungsgrundlage für 2026?
Massgebend ist der höchste von drei Beträgen: der jährliche Aufwand im In- und Ausland; das Siebenfache der jährlichen Miete oder des Mietwerts bei eigenem Haushalt; und das bundesrechtliche Minimum von CHF 435’000. Jeder Kanton setzt für die Kantons- und Gemeindesteuer zudem sein eigenes Minimum fest, das höher oder tiefer sein kann als das bundesrechtliche. Davon getrennt vergleicht eine zwingende Kontrollrechnung die Steuer auf dieser Bemessungsgrundlage mit der ordentlichen Steuer auf Ihren Einkünften und Vermögenswerten aus schweizerischen Quellen; geschuldet ist der höhere Betrag. Sie ändert die Bemessungsgrundlage nicht, sondern setzt der Steuer eine Untergrenze.
Kennen alle Schweizer Kantone das Regime?
Nein. 21 Kantone wenden es für ihre eigenen Steuern an; fünf — Zürich, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden, Basel-Stadt und Basel-Landschaft — haben es abgeschafft. Die direkte Bundessteuer ist davon nicht betroffen, das Regime gilt dort also weiterhin auf Bundesebene.
Ihr Vermächtnis verdient ein Höchstmass an
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